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Auch künftig überdurchschnittliche Renditen - Bulgarien gilt als Zukunftsmarkt

Börsen-Zeitung, 24.11.2010

Gordon Gekko, schillernde Hauptfigur in "Wall Street 2", vertritt im Kinofilm eine provokante These:

"Grüne Energie ist die nächste große Blase", so die Einschätzung des Investmentbankers. Alles nur Film - oder werden wir in den nächsten Jahren tatsächlich das Platzen einer Blase sehen?

Die Internationale Energieagentur schätzt, dass in den nächsten 20 Jahren weltweit fast 5 Bill. US-Dollar in erneuerbare Energien investiert werden. Private und institutionelle Anleger suchen immer häufiger Investmentmöglichkeiten in diesem Geschäftsfeld. Davon profitiert auch der Beteiligungsmarkt der Energiefonds. Die Nachfrage nach diesen Investments erhöhte sich in den letzten Jahren stetig, denn die Energiefonds erfüllen die aktuellen Bedürfnisse der Anleger nach Sicherheit und Nachhaltigkeit. Gerade die Angebote unter den Solarfonds nehmen verstärkt zu. Sie setzen fast ausnahmslos auf die Photovoltaik-Technologie. Sie ist einfach, verständlich und technologisch extrem ausgereift - für den Anleger ein wichtiger Punkt.

Politischer Rückenwind

Um die Chancen für Solarfonds zu bewerten, lohnt ein Blick auf die allgemeine Situation der künftigen Energiemärkte. Sie werden erstens geprägt sein von den erhöhten Kosten der Ölförderung und den schwindenden Ölreserven. Zweitens von den Bedrohungen durch den Klimawandel. Und drittens durch die geopolitischen Probleme, die rund um die Energiesicherheit entstehen werden. Damit wird der Solarsektor mit seinen relevanten Technologien einen enormen Aufschwung erleben. Nach Angaben der Internationalen Energieagentur wird der weltweite Energieverbrauch zwischen 2005 und 2030 um 50 % steigen. Der Verbrauch erneuerbarer Energien wird im gleichen Zeitraum um 400 % wachsen. Politischen Rückenwind erhält die Branche von der Europäischen Union. Sie hat in ihrer Agenda 2020 beschlossen, dass alle EU-Länder bis 2020 ein Fünftel ihrer Energie aus regenerativen Quellen gewinnen müssen.

Die Zukunft gehört den Investments im Bereich erneuerbare Energien. Sie sind damit mehr als nur ein Mega-Hype. Gerade Beteiligungen in Solarfonds werden auch künftig überdurchschnittliche Renditen erreichen. Dazu kommt, dass die Kosten für den Aufbau der Anlagen durch stark gefallene Modulpreise enorm gesunken sind. Trotz großer Nachfrage überwiegt das Angebot der Module - gerade chinesische Unternehmen wie Suntech Power gehören zu den größten Anbietern. Demgegenüber sinken die Einspeisevergütungen je nach Investitionsstandort nicht in gleichem Maße. Weniger Kosten bei fast gleichen Einnahmen - das sollte letztlich auch die Rendite des Anlegers erhöhen. Chancenorientierte Anleger finden, gerade in der aktuellen Niedrigzinsphase, in den Solarfonds-Beteiligungen eine attraktive Anlagemöglichkeit, die dazu noch weitestgehend unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung ist.

In einem Punkt könnte Gordon Gekko allerdings recht behalten, wenn er von der nächsten großen Blase und enttäuschten Erwartungen spricht: Wir müssen sehr genau analysieren, an welcher Stelle der Wertschöpfungskette mit den erneuerbaren Energien Geld verdient werden kann. Ein Blick zurück ins Jahr 2000: Zehn Jahre nach dem Platzen der New-Economy-Blase wissen wir zwar, dass im Web Geld zu verdienen ist. Allerdings hat nicht jedes Internet-Geschäftsmodell die hohen Erwartungen erfüllt. Dafür existieren Geschäftsbereiche im Web, die überdurchschnittlich profitabel sind - allen voran Google, Amazon und Ebay.

Auch im Wachstumsmarkt der regenerativen Energien lässt sich nicht überall Geld verdienen. Wir sehen nicht die Technologie für die Nutzung erneuerbarer Energien, sondern die Produktion und die Infrastrukturprojekte als wesentliche Erfolgstreiber in diesem Markt an. Dieser Teil der Wertschöpfungskette profitiert von den staatlich garantierten Einspeisevergütungen über eine Dauer von 20 Jahren und mehr. Daraus ergibt sich eine weitere Konsequenz: Wir müssen für ein erfolgreiches Investment im Bereich erneuerbarer Energien die Länder identifizieren, die heute staatlich geförderte Einspeisetarife garantieren, von denen die Anleger noch in Jahrzehnten profitieren können.

Beispiel Goldstrand

Ein Beispiel dafür ist Bulgarien - vor allem rund um den Goldstrand an der Schwarzmeerküste. Das EU-Land gilt als Zukunftsmarkt für Solarenergie. Bulgarien zählt europaweit zu den Ländern mit den meisten Sonnentagen. Mit Sonneneinstrahlungswerten zwischen 1300 und 1700 kWh/m2 liegen die Energieerträge in Bulgarien 30 % über den mitteleuropäischen Durchschnittswerten. Der bulgarische Markt ist unter drei Stromverteilern aufgeteilt: E.ON Bulgaria, CEZ Bulgaria und EVN Bulgaria. Sie sind laut bulgarischem Gesetz verpflichtet, mit dem Inhaber der photovoltaischen Stromwerke einen Vertrag von 25 Jahren zu unterzeichnen. Diese garantierte Stromabnahme bei gleichzeitig staatlich regulierten Preisen macht das Land als Investitionsstandort extrem attraktiv. Im Vergleich: Bulgarien liegt aktuell mit einer Einspeisevergütung von 0,37 Euro/kWh vor Ländern wie Italien (0,31 Euro/kWh), Frankreich (0,30 Euro/kWh) oder Deutschland (0,21 Euro/kWh).

Wir sind fest davon überzeugt, dass Bulgarien das Aushängeschild für Solarenergie in Südosteuropa sein wird. Die Infinite Energy Gruppe bietet, als erster und einziger deutscher Emittent, derzeit eine Photovoltaik-Beteiligung in Devnya nahe Varna in Bulgarien an. Es ist eine Frage der Zeit, bis andere Emittenten dieses Land als Investitionsstandort entdecken. Für Anleger bietet eine Beteiligung beispielsweise an einem bulgarischen Solarpark schon jetzt ein renditestarkes Investment - mit langfristiger Perspektive und überschaubarem Risiko innerhalb eines EU-Landes.

Quelle: http://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&artid=2010227340


 

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